Pressestimmen:

„Was nutzt es, Mutiges zu schreiben?“
"Verbrannte Dichter" im Exil

„Bedrückend und gleichzeitig eindrucksvoll war die „Melange“-Lesung im zib, die sich anlässlich des 80. Jahrestages der „Bücherverbrennung“ mit deutscher Exilliteratur befasste. Das Publikum löste am Ende die Spannung nach einer Stunde gebannten Zuhörens in begeistertem Applaus auf...“
Hellweger Anzeiger am 8. Mai 2013

 

"Gestern mitten noch im Leben"
eine poetische Collage mit Musik

"Programm im Felix-Nußbaum-Haus anläßlich der Veranstaltungsreihe des Büros für Friedenskultur zum sechzigsten Jahrestag des Attentats auf  Hitler. Ziel: das abstrakt Unmenschliche faßbar zu machen. Gedichte aus den Archiven der Konzentrationslager vermischen sich an diesem Abend mit Lyrik und Prosaauszügen aus der Zeit nach 1945 und zeitgenössischer Klezmermusik... Der Effekt ist erschütternd... Die Kommentare der Zuhörer beim Hinausgehen: „Ich wäre am liebsten weggelaufen“. Die starken Bilder haben also gewirkt. Die Erinnerung ist verstörend, aber unbedingt notwendig...“
Neue Osnabrücker Zeitung (Feuilleton), 2. Juli 2004

„Kiss und Treeck trugen die Texte mit einer solchen Intensität vor, in manchen Phasen untermalt mit jüdischer Musik, daß sie die ... Besucher gleich in ihren Bann zogen.
Mit den Texten wollen die beiden Referenten gegen das Vergessen dieser Verbrechen ankämpfen... (Auftritt in Edewecht anläßlich des 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz)
Neue Osnabrücker Zeitung, 24. Januar 2005

"... Die authentischen Texte voller Schmerz und Trauer gingen unter die Haut und sorgten nicht nur eine Stunde lang für Bestürzung, sondern wirkten nach. Eine großartige Leistung der beiden Künstler, die mit ihrem Programm einen eindringlichen Beitrag gegen das Vergessen leisteten."
"Lippische Landeszeitung", 8.11.2003

"Aufrütteln, nachdenklich machen, dem Vergessen entreißen - das war die Botschaft der "Poetischen Collage mit Musik" am Samstagabend in der Aula der Volkshochschule: Prosa und Lyrik - von Rose Ausländer über Paul Celan bis Erich Fried - schufen unter dem Titel "Gestern mitten noch im Leben" den würdigen Rahmen einer denkwürdigen Veranstaltung aus Anlaß des 9. November. Musikalisch kongenial begleitet von Rald Kaupenjohann (Akkordeon) und Ludger Schmidt (Violoncello).... rezitierten die Schauspielerin Kriszti Kiss und der Autor Dieter Treeck die bewegenden Texte von Autorinnen und Autoren, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Freiheit, Vaterland und vielfach ihr Leben verloren. Zu Anfang schilderte in Imre Kertész´ "Roman eines Schicksallosen" ein Junge, der nach Auschwitz deportiert wird, bitter-ironisch die "guten" Eigenschaften seiner deutschen Peiniger ..... und rief sogleich eine schier atemlose Stille hervor, deren bedrückende Intensität von Text zu Text zunahm...."
"Lippische Rundschau", Bad Salzuflen, 11. November 2002.

"Die einstündige Vorführung endete mit dem Text "Der Überlebende" von Erich Fried, den Kriszti Kiss und Dieter Treeck gemeinsam vortrugen. Ohne weitere Worte verließen sie anschließend die Bühne. Aus dem Zuschauerraum drang nur verhaltener Applaus - zu erschüttert waren viele der Anwesenden über den eindringlichen und aufwühlenden Vortrag."
"Lippische Landeszeitung", Bad Salzuflen, 11. November 2002

 

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